Die Schulchronik

100 Jahre Volksschule Herbststraße

Leider sind durch die äußerst bewegte Geschichte und häufige temporäre Standortwechsel unserer Schule die schuleigenen Aufzeichnungen über die Geschehnisse bis zum  Jahr 1938 verloren gegangen.  Die spärlichen Informationen über die Geschichte unserer Schule bis zu diesem Zeitpunkt, wurde von den Kolleginnen Elisabeth Markytan und Brigitte Kolles in zeitaufwendiger Kleinstarbeit aus verschiedensten Quellen zusammengetragen. Erst ab dem Jahre 1938 geben uns die eigenen Schulchroniken Einblick in die wechselhafte Geschichte.


Prolog


Um die Schmelz herrschte Ende des 19. Jahrhunderts ein großes Wohnungsproblem. 1885 erwarb die Gemeinde Wien die Schmelzgründe von der Thaliastraße bis zur Gablenzgasse. Wohnhäuser wurden gebaut und Schulen wurden notwendig.

Bevölkerungsentwicklung Ottakrings

Das heutige Bezirksgebiet von Ottakring umfasste 1869 mit den Orten Ottakring und Neulerchenfeld 31.383 Einwohner. Zur Zeit der Eingemeindung hatte Ottakring 1890 mit 106.892 Einwohnern seine Bevölkerungszahl bereits verdreifacht und war das am schnellsten wachsende Gebiet in und um Wien. Das Wachstum bremste sich in der Folge etwas ein, dennoch stieg Ottakring 1900 zum bevölkerungsreichsten Bezirks Wiens auf und hielt diesen Status bis in die 1920er Jahre. Den Einwohnerhöchststand hatte Ottakring 1910 mit 179.045 Einwohnern erreicht, eine Einwohnerzahl die bis heute kein anderer Bezirk erreicht hat. Nach dem Ersten Weltkrieg sank die Einwohnerzahl Ottakrings sukzessive, wobei insbesondere der gesteigerte Wohnraumbedarf eine Rolle spielte.

Quelle: Wikipedia


Um die Jahrhundertwende


1907/08

Der Bau des Schulhauses wurde vom Wiener Gemeinderat am 12. Juli 1907 beschlossen und schon im November erfolgte die Baubewilligung. In kurzer Zeit (die Bauzeit betrug lediglich 10 Monate!) war das „stattliche Doppelgebäude“ unter Baumeister Baurat Hauptfleisch und Ing. Fröde in der Herbststraße 86 fertig, sodass im September 1908 der Unterricht in allen Klassen begann. Die Baukosten betrugen mehr als eine halbe Million Kronen.

Am 7.November 1908 erfolgte die feierliche Einweihung des neuen „Schulpalastes“ Herbststraße 86 – Koppstraße 75 durch Bürgermeister Dr. Karl Lueger.


1908 / 09

1516 Schülerinnen besuchten die Mädchen-Volksschule, die im westlichen Teil des Südtraktes untergebracht war (heute VBS Herbststraße 86).


Vor und nach dem großen Krieg


1911

Teuerungsdemonstration im September: Schulen wurden gestürmt, Straßenbahnen umgestürzt, Geschäfte geplündert. Es gab zahlreiche Festnahmen, über 80 Verletzte und ein Todesopfer.

Auch unser Schulekomplex wurde bei den Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Exekutive in Mitleidenschaft gezogen.


1914 – 1918

Die Schule wurde zum Vereins – Reservespital umfunktioniert.

Der heutige VS-Turnsaal als Krankensaal


1916

Die 50 Minuten-Unterrichtsstunde wurde eingeführt.


Zwanziger Jahre


1927/28

Schulbücher mussten damals selbst gekauft werden. Familien, welche die Schulbücher nicht finanzieren konnten, hatten die Möglichkeit gebrauchte Bücher aus der Schülerlade zu beziehen und am Ende des Schuljahres in bestmöglichem Zustand wieder an die Schülerlade zu retournieren, damit sie von nachfolgenden Schülerinnen weiter genutzt werden konnten. Beschädigte oder verschmutzte Bücher mussten ersetzt werden. So wurden manche Bücher über ein Jahrzehnt genutzt. Die Gemeinde Wien schenkte seit dem Ende der Monarchie jedem Wiener Schulkind die erste Schulfiebel, sowie auch das erste Rechenbuch. Diese Sozialleistung behielt die Gemeinde Wien bis zur Einführung der Schulbuchaktion 1971/72 bei.

Lesebuch 1927

Rechenbuch 1927 (?)


1928/29

Klasse 1928


Dreißiger Jahre


1931/32

Die Schülerinnenzahl sank auf 365.

Erstkommunion 1931


1932/33

Klasse 1932


1938/39

Unsere Schule war eine 8-klassige Mädchen- Volksschule. Es gab nur 6 Klassen mit 198 Schülerinnen

1. Februar: Bau des Standesamtes 26 an unserer Schule.

  • Die 1. – 3. Klassen übersiedelten in die Knaben-VS Grubergasse 6.
  • Die 4. – 7. Klassen übersiedelten in die VS Kernstockplatz (heute Bundespolizei Kommisariat West).

25. April: Luftschutzübungen für die Schülerinnen


1939/40

Es gab nur mehr 5 Klassen mit 177 Schülerinnen.

17. Februar bis 4. März: „Kohlenferien“

4. Juli: Die Schule Koppstraße erhielt militärische Einquartierung der Deutschen Wehrmacht, deshalb übersiedelte die Knaben-Bürgerschule Koppstraße im September in die Herbststraße 86.


Vierziger Jahre


1940/41

13. – 20. Oktober: Ernteeinsatz der Schuljugend

23. April: Erster Schwimmunterricht in der 6. und 7. Klasse


1944/45

12. Mai: Am Samstag, dem 12. 5. 1945, explodierte nahe der Hl. Geist-Kirche eine Fliegerbombe, die die Soldaten der Besatzungsmacht zur Entschärfung dorthin gebracht hatten. Die Bombe verursachte in der Umgebung großen Schaden. In einer anderen Version hieß es: Im Schulhof explodierte ein Blindgänger einer  Fliegerbombe, der den Herbststraßentrakt arg beschädigte und mehrere Jahre für Unterrichtszwecke unmöglich machte. Das Schulgebäude diente in dieser Zeit als Flüchtlingslager. Dazu der Eintrag in der Schulchronik:

9. Mai: Keine Bombentreffer haben das Gebäude zerstört. Unser Schulgebäude ist noch von russischen Truppen besetzt, daher wird der Unterricht in die VS Kreitnergasse 32 verlegt. Wegen fehlender Lehrkräfte wird ein Notunterricht eingerichtet. Wir hoffen nach Abzug der russischen Truppen unser Schulgebäude wieder beziehen zu können.

12. Mai: Es ist leider anders gekommen. Am Nachmittag wurde unsere Schule durch die Explosion einer entschärften Bombe so arg beschädigt, dass an eine Verlegung des Unterrichts dorthin nicht gedacht werden kann. Das Inventar ist vollständig vernichtet und zertrümmert.“

Wir wissen heute: Erst 1954 war das Schulgebäude wieder bezugsfertig.


1945/46

Wegen Heizeinsparungen wurden Schulen zusammengelegt und als „Winterklassen“ geführt. Der Unterricht wurde in die Schule Kreitnergasse 32 verlegt.

Oktober: Beginn der Schülerausspeisungen. Die Schüler bekamen Eintopf, Einbrennsuppe, Grützesuppe und einmal in der Woche Kuchen.

Die Wiener Schülerausspeisung

Für 21.000 Schulkinder wird in den Anlagen einer ehemaligen Schokolade- und Marzipanfabrik in der Tolbuchinstraße Essen durch die WÖK zubereitet. Es ist dies die Hauptküche der Schülerausspeisung, aber in noch 17 anderen Betrieben wird zum gleichen Zweck gekocht, denn 85.000 Kinder werden allein im Bereich des Wiener Stadtschulrates verköstigt. In der Zeit vom 17.9.1945 bis 1.5.1946 wurden von der WÖK unter der Leitung ihres Direktors Dallmann nicht weniger als 20,419.227 Essensportionen für die Schülerausspeisung erzeugt und in 244 Schulausspeisestellen ausgegeben. Dazu kommen noch 101 Speisestellen, die aus der Küche der Schwedenhilfe, die sich im Hauses des Kriegsministeriums befindet und ebenfalls von der WÖK geleitet wird, beliefert werden.

Arbeitsbeginn für das Personal ist zwischen 1 und 3 Uhr früh. Um 6 Uhr ist das Essen meistens schon fertig und am 7.15 Uhr sind 24 Lieferwagen unterwegs, um in Thermosgefäßen zuerst die entlegeneren Schulen zu beteilen. Gegenwärtig besitzt ein Essen der Schulausspeisung 180 bis 200 Kalorien. Während die Lebensmittel früher von den Alliierten geliefert wurden, sind es jetzt die verschiedensten ausländischen Hilfsaktionen, wie Schweizer Hilfe, Internationales Rotes Kreuz und eine ganze Anzahl karitativer Verbände.

Quelle: Historischer Rückblick der Ratshauskorrespondenz


1946/47

Wochenration der Wiener im Jahre 1946 (Zuteilung über Lebensmittelkarten)

Der Chef der UNRRA-Mission in Österreich nannte sie „nichts als ein gutes Frühstück“.

11. November: Übersiedlung in die Koppstraße 75 um Heizmaterial zu sparen

19. November: Die Schule Kreitnergasse wurde von den Franzosen beschlagnahmt.

20. Dezember: Wegen großer Kälte, mangelnder Beheizung und fehlender Fenster gab es nur 1 Stunde Unterricht. Daher erfolgte die Übersiedlung in die Schule Liebhartsgasse 19.

3.  Mai: Rückkehr in die Koppstraße 75.


1947/48

29. September: Verspäteter Schulbeginn wegen Seuchengefahr

Im Oktober wurde die Schule Kreitnergasse 32 von der französischen Besatzungsmacht freigegeben und unsere Schule übersiedelte dorthin.

Der Lehrkörper klagte über dunkle Gänge, finstere Klosetts, Überfüllung der Klassen, Bänke ohne Rückenlehne und das Fehlen von Lesebüchern.

Die eigene Bücherei war bei der Besetzung durch die Russen in Verlust geraten.

Februar: Ein besonders strenger Winter mit immens viel Schnee! Die Lehrerschaft beteiligte sich an den Schneeräumungsaktionen. Kinder, die keine Schuhe hatten, wurden zur Schule getragen. In Decken gewickelt brachten die Eltern in der kalten Jahreszeit ihre Kinder zum Unterricht. Die meisten Absenzen waren Folge von Schuhmangel. Der Schulhof konnte noch nicht benützt werden, da er noch nicht entmint war. Die Wohnungsnot war zu dieser Zeit sehr groß. Bis zu 7 Personen wohnten in einem Kabinett. Die Lehrer forderten geringere Schülerzahlen (Klassen hatten oft 45 Kinder!)


1948/49

Beginn der Landverschickungen, spätere „Landschulwochen“. Die Klassen fuhren für 4 Wochen nach Tirol, in späteren Jahren nach Kärnten.


1949/50

Alle Klassen hatten Sessel, nicht alle Tische.


Fünfziger Jahre


1950/51

15 Klassen zu Schulbeginn mit Schülerzahlen von 34 – 39 Kindern je Klasse

4. November: Besuch des dänischen Unterrichtsministers Dr. Kalund Jörgenson


1951/52

14 Klassen, davon 9 Klassen im Wechselunterricht mit der Mädchen-VS Liebhartsgasse 19

Im Rahmen der Freizeitgestaltung wurden ein Schulchor und eine Englischklasse geführt.

22. Jänner: Kanonische Visitation: Eminenz Kardinal Dr. Theodor Innitzer besuchte und inspizierte die Schule


1953/54

Da 5 Expositurklassen der HS Koppstraße untergebracht werden mussten, gab es in 4 Volksschulklassen Wechselunterricht.

2. Juli: Eröffnung der neuen Schule Herbststraße.

Es gab Fließwasser in jeder Klasse und praktische Tafeln.


1954/55

7. 9.

Einzug in die „rechtmäßige Schule Herbststr. 86 nach zehn obdachlosen Jahren“

Alle 12 Klassen waren Versuchsklassen.

Kollegin Schilling schrieb Jugendschriften „Hopsi Hasenfuß“ und “ Susi und Hopsi“.

12. 2.

Semesterschluss, keine Ferien

14. 5.

Klassenfeiern zur Staatsvertragsunterzeichnung


1955/56

Schulversuch: Die 1. und 2. Klasse wurde zu einer Einheit zusammengefasst.

4 „Nachholstunden“ auf der 1. Schulstufe

25. Oktober: „Festfeiern“ zum Abzug der letzten Besatzungstruppen


1956/57

3. Juni: Der Zirkus Rebernigg schlug seine Zelte auf den unverbauten Gründen gegenüber der Schule auf.


1957/58

Wegen Grippe wurden 11 Klassen eine Woche lang gesperrt.

Lesebuch 1958


1959/60

Klasse September 1960

23. Oktober: Tag der Fahne mit Fähnchenübergabe in der Seidenfabrik Belvedere

19. April: „Schulgemeindefeier“ zum 70.Geburtstag von Bundespräsident Dr. Adolf Schärf


Sechziger Jahre


1961/62

2. November: Das Konferenzzimmer wurde mit Vorhängen, einer Garderobe, Ladenkästchen und einer Kochnische modern gestaltet.

Mai: Vierwöchige Ausstellung „Achte auf deine Gesundheit“

„Schwimmlektion im Jörgerbad“


1962/63

In diesem Schuljahr wurde zum ersten Mal eine Vorschulklasse für Mädchen und Buben eingerichtet, die von Koll. Vogler unterrichtet wurde.


1963/64

6. Mai: Drei Volksschulklassen übersiedelten in die Hauptschule Koppstraße.

Rechenbuch 1963


1964/65

In den beiden 1. Klassen saßen je 36 Kinder.

21. September: Fertigstellung der Renovierung des Schulhauses

8. Oktober: Ein Englischkurs der VHS Ottakring wurde geführt.

5. März: Trauerfeier für Bundespräsident Dr. Adolf Schärf († 28.2.1965)

14. Mai: Gedenkstunde anlässlich des Todes von Altbundeskanzler Ing. Dr. h. c. Leopold Figl († 9.5.65)


1965/66

10 Klassen zu Schulbeginn

Sprach- und „Legasthenikerkurs“ wurden gehalten.

4. Dezember: Der Sprechtag in der Zeit von 8-11 Uhr ist lt. Erlass des Stadtschulrates ein unterrichtsfreier Tag.

28. März: Kardinal König besuchte unsere Schule.


Siebziger Jahre


1971/72

Ab nun sind wir eine Volksschule für Knaben und Mädchen.


1973/74

Rötel- und Scharlachepidemie


1974/75

15. Jänner: Informationsabend für die Eltern der 4.Klassen


1975/76

Diskussion über Fünftagewoche: 87 % der Eltern sind dafür.


1976 / 77

Muttersprachlicher Zusatzunterricht für jugoslawische SchülerInnen

Bei der ersten Schullandwoche unserer Schule fuhr Koll. Kolles mit ihrer Klasse nach Scheibbs.


1977 / 78

In der Schulwartwohnung gab es einen Kaminbrand. Der Boden im Lehrerzimmer wurde dadurch beschädigt.


1978 /79

21. Mai: Elternbefragung zur Fünftagewoche: Durch die Abstimmung (150 dafür, 60 Stimmen dagegen) wurde die Fünftagewoche ab dem nächsten Schuljahr beschlossen.

Die 3.b wurde zu Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger eingeladen.

Klasse 1978


1979 / 80

Im Sommer begannen Renovierungsarbeiten.


Achtziger Jahre


1980 / 81

10. November: Brandalarm! Die Schule musste wegen eines Kabelbrandes geräumt werden.

Im Mai begann die Renovierung der Fassade.


1981 / 82

17. Dezember: Die Schulrenovierung an der Außenseite war beendet. Alle Klassen bekamen neue Möbel.


1982 / 83

Visitation durch Weihbischof Moser


1985 / 86

Nach dem Kernkraftwerksunfall in Tschernobyl mussten im Mai wegen radioaktiver Strahlung die Wandertage lt. Erlass abgesagt werden.


1987 / 88

8. März: Die 4. Klassen besuchten die Ausstellung zum „Gedenktag 38 – 88“

18. März: Festveranstaltung „Friede“: Die Schule erhielt eine Friedensbücherei.


1988 / 89

25. Oktober: „Gedenkjahr 38“ Diskussion mit Zeitzeugen unter der Leitung von Koll. Diernhofer

Ab diesem Jahr gab es, damals noch als Schulversuch, eine Integrationsklasse an der Schule  mit Vl. Susanne Petznek und Sl. Monika Oprießnig. Es folgten in den späteren Jahren noch andere Integrationsklassen.


Neunziger Jahre


1990 / 91

In diesem Jahr betreuten 4 Lehrer unserer Schule Studenten der Pädagogischen Akademie.


1991 / 92

Schulversuche in diesem Schuljahr:

  • Integrative Ausländerbetreuung
  • Begleitlehrerinnen
  • Englisch-Vorschulung ab der 1. Schulstufe
  • Seiteneinsteigerkurse
  • Muttersprachlicher Unterricht

Heute alles eine Selbstverständlichkeit!


1993 / 94

Die Hauptschule, die im östlichen Teil des Schulgebäudes untergebracht war, übersiedelte am 2. Februar  in die Koppstraße 110. Ab nun wurden diese Räumlichkeiten von unserer Schule mitverwaltet.


1995 / 96

Beginn des Schulversuches „Vienna Bilingual Schooling“


1997 / 98

Die VBS Herbststraße 86 wurde Koordinationsschule des EU-Projekts „Comenius 1“ (Sokrates).

Unsere Partnerschulen waren in Schweden, Griechenland, Deutschland, Portugal und Italien.

Im Juni wurde der neue Spielplatz in unserem Hof eröffnet. An der Eröffnung nahmen u. a. Bundesministerin Gehrer, Vizebürgermeisterin Laska, Bezirksschulinspektor Maitz, Präsident d. SSR Dr. Scholz und Bezirksvorsteherin Graßberger teil.

1998 erhielt unsere Schule das „Europäische Siegel für innovative Spracheninitiativen“.

„Palloncino“ Italienisch ab der Grundstufe I gab es an unserer Schule von 1997 / 98 – 2000 / 01. Es wurde durchgeführt von Kollegin Mag. Wehrl. Die Fremdsprache wurde bei diesem Modell in täglichen Einheiten von etwa 10 -15 Minuten integrativ in den Gesamtunterricht eingebaut. Der Englischunterricht fand in dieser Klasse ab der 3.Schulstufe 2 Stunden pro Woche verpflichtend statt.


1998 / 99

Dezember: Austattung aller Klassen mit Computern und Internetzugang

Sommer:   Erstellung der ersten Schulhomepage durch Kollegen Maderbacher


Die Zweitausender


2001 / 02

September: In der Schulkonferenz wurde beschlossen, die VS16 Herbststraße 86 nach der international berühmten und anerkannten Sozialpsychologin Marie Jahoda zu benennen. Im Vorfeld der Namensgebung setzten sich die Kinder und die LehrerInnen der Schule intensiv mit dem Leben und Wirken von Marie Jahoda auseinander, knüpften internationale Kontakte zu Universitäten und Forschungseinrichtungen und versuchten mit Erfolg die, auch heute noch brenned aktuellen, Erkenntnisse aus Jahodas Forschung für Volksschulkinder greifbar aufzubereiten.

21. Februar: Aktionstag „Warum ist Erste Hilfe noch kein Pflichtfach an Österreichs Volksschulen?“Frau Vl. Brandl initiierte mit der Universitätsklinik dieses Pilotprojekt für Österreich, das das Erste Hilfe – Programm für Volksschulen zum Inhalt hatte und von der Unterrichtsministerin vorgestellt wurde.

Ein Notarzthubschrauber des ÖAMTC landete auf unserem Sportplatz. 4 Notarztwägen standen zur Besichtigung im Schulhof. Die Kinder trainierten alle notwendigen Handgriffe für den Notfall. 100 Übungspuppen und sogar Defibrillatoren standen für Reanimationsversuche zur Verfügung. Sanitäter und Medizinstudenten erklärten den Schülern alle Handgriffe.

28. Mai – Die Stele: Unsere SchülerInnen setzten unter der kreativen Anleitung von Frau Vl Edith Amann ein künstlerisches Zeichen. Alle Kinder und LehrerInnen der Schule stellten je eine Kachel her. Mit diesen kleinen Kunstwerken wurde dann unsere, fast drei Meter hohe, Säule umkleidet. Nach der feierlichen Einweihung konnten wir unser Kunstwerk in seiner ganzen, bunten Pracht bewundern. Als Ehrengast durften wir bei der Feier Frau Gemeinderätin Nurten Yilmas begrüßen.

Weitere interessierte Gäste aus dem In- und Ausland besuchten in diesem Schuljahr unsere Schule:

  • der Unterrichtsminister aus China,
  • Lehrer aus Südafrika,
  • eine Delegation der neuen EU Mitglieder,
  • Universitätsprofessoren und Mitarbeiter aus Wien, Graz, London und Amerika,
  • der  Präsident d. SSR Dr. K. Scholz,
  • die Außenministerin Dr. B. Ferrero-Waldner,
  • die amtsführende Präsidentin Dr. S. Brandsteidl
  • der Leiter des Jewish Welcome Service Leon Zellmann

2002 / 03

Jänner: In einem mehrtägigen Festakt erfolgte die feierliche Umbenennung der Schule in Marie Jahoda Schule.


2003 / 04

September: Mit diesem Schuljahr startet das Projekt „Arco Iris – Spanisch ab der 1.Schulstufe“ unter der Leitung von Frau Dipl.Päd. Ingrid Beranek-König

Handballtraining für die 3. und 4. Klassen

Ab Juni bekam die Schule auf der straßenliegenden Seite neue Fenster.


2004 / 05

September: Mit Beginn des Schuljahres übernahm VDn Gabriele Prokop die Leitung unserer Schule.

Der Elternleitfaden „Herbstblätter“ für die Eltern der Schulneulinge wurde erstmals aufgelegt.

Im Oktober startete der „Kiddy Dance Kurs“ an unserer Schule.


2005 / 06

16. Februar: Erster Schischnuppertag „ski4free“ – im folgenden Schuljahr beteiligten sich 7 Klassen daran!

19. Mai: Durch die Zusammenarbeit von Elternverein, LehrerInnen und Schülern gab es ein Sommerfest mit Spielestationen, Vorführungen und Buffet.

Baubeginn zum Einbau neuer Fenster an der Hofseite.


2006 / 07

Beginn der Vorarbeiten zur 100-Jahr Feier (Ende Mai 2008) in verschiedenen Arbeitsgruppen in Zusammenarbeit mit KollegInnen der anderen Schulen des Schulkoplexes.

Der Elternverein unter dem Vorsitz von Frau Mag. Linton-Kubelka organisiert ab nun jeden Freitag die „Gesunde Jause“. Ein Riesenerfolg!

Es startete das Projekt „Power4me“ – Prävention und Selbstverteidigung, Information und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Gewalt und sexueller Missbrauch“. Die Kinder lernen Gefahrensituationen einzuschätzen und selbstsicher zu reagieren.

Sonstige Ereignisse in diesem Schuljahr:

  • In diesem Schuljahr gab es mehrere Einbrüche im Haus.
  • Die Schülereinschreibung mit Sprachstandserhebung fand erstmals vor Weihnachten statt.
  • Im Februar bekam jede Klasse neue Computer mit Flachbildschirm.

2007/ 08

Unsere Schule erhielt nach weiteren Einbrüchen eine Alarmanlage.

26.  bis 30. Mai: 100 – Jahrfeier des Schulkomplexes Herbststraße – Koppstraße (Brüßlgasse)


Die Leitung unserer Schule


In chronologischer Abfolge:

Florian Josef 1908 – 1920

Kreitsch Josef (Amtszeit leider unbekannt)

Neuhaus Anna (Amtszeit leider unbekannt)

Tremml Maria (Amtszeit leider unbekannt)

Ruschitzka Gisela (Amtszeit leider unbekannt)

Dir. Reisinger Stephanie 1945-1949

Dir. Dunkler Leopoldine 1949-1954

Dir. Schmid Maria 1955-1958

Dir. Skroch Marianne 1958-1961

Dir. Kutschera Anna 1961-1973

VHptl Ernest Margaretha 1973-1974

Dir. Bauer Martha 1974-1979

Dir. Zuser Edeltrud 1979-1986

Neumayer Helga 1986-1987

Dir. Dr. Haslinger Sigrun 1987-2003

Dir. Prokop Gabriele ab 2004